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Die Funktionen des Keilriemens

Die Aufgabe des Keilriemens besteht darin, Bewegungsenergie auf den Fahrzeuggenerator zu übertragen und dadurch elektrische Energie für verschiedene Fahrzeugfunktionen zu erzeugen. Häufig wird der Generator auch als Lichtmaschine bezeichnet. Mit der auf diese Weise erzeugten Energie wird zum einen während des Motorbetriebs die Autobatterie aufgeladen, zum anderen werden wichtige Aggregate wie die elektrischen Fensterheber, die Wasserpumpe, die Klimaanlage und die Servolenkung mit Energie versorgt. Wenn also der Keilriemen nur eingeschränkt arbeitet oder gar reißt, hat dies erhebliche Auswirkungen auf die Funktionalität des Fahrzeugs. Deswegen ist es wichtig, den Keilriemen in den empfohlenen Intervallen auszutauschen.

Darauf ist bei der Wartung des Keilriemens zu achten

Die Motorkolben versetzen über Pleuel die Kurbelwelle in Rotation. Die Bewegungsenergie der Kurbelwelle wird wiederum über Keilriemenscheiben bzw. -rollen sowie den Riemen in der Lichtmaschine in elektrische Energie umgewandelt. Da die Riemenrollen häufig in Form eines Trapezes angeordnet sind, spricht man von einem Keilriemen. Meistens besteht dieser aus einem belastbaren Gummi, das bisweilen gerippt bzw. gezahnt ist, um die Haftung auf den Scheiben zu erhöhen. Diese Riemen werden auch als Keilrippenriemen bezeichnet. Um die Belastbarkeit zu steigern, werden zusätzlich Kunststoff- und Stahlelemente verwendet.

Immer wenn der Motor läuft, setzen sich die Rollen und mit ihnen der Keilriemen in Bewegung. Die dabei entstehende Reibung verursacht den Materialverschleiß. Deswegen muss der Riemen in bestimmten Intervallen ausgetauscht werden. Als Richtwert gilt hierfür eine Laufleistung von 80.000 Kilometern. Unabhängig von den gefahrenen Kilometern sollte spätestens nach 8 Jahren der Keilriemen gewechselt werden. Woran viele Autobesitzer nicht denken, ist, dass längere Standzeiten den Keilriemen ebenfalls altern lassen. Sie sollten deshalb regelmäßig den Zustand des Materials prüfen, denn es kann durchaus passieren, dass ein Riemen zwischen zwei Wechseln reißt. Im Zweifelsfall folgen Sie den Angaben des Herstellers.

Was bei einem Riss zu tun ist

Verschleißerscheinungen am Keilriemen machen sich mitunter durch ein Quietschen bemerkbar, vor allem dann, wenn der Riemen ausgeleiert ist und nicht mehr sauber auf den Rollen aufliegt. Falls Sie während der Fahrt aus dem Motorraum ein quietschendes Geräusch vernehmen, sollten Sie bei der nächsten Gelegenheit einen Blick auf den Keilriemen werfen. Einige Verschleißerscheinungen wie Risse, poröse Stellen und Ausfransungen lassen sich auch mit bloßem Auge erkennen. Mit regelmäßiger Wartung können Sie einem Reißen des Keilriemens vorbeugen und damit Reparaturkosten vermeiden.

Denn kommt es zu einem Riss des Keilriemens, werden wichtige Funktionen des Fahrzeugs entweder beeinträchtigt oder fallen vollständig aus. Häufig springt der Wagen nicht mehr an, da die Batterie überlastet ist und nicht mehr geladen wird. Auch die Kühlung des Motors ist dann nicht mehr gewährleistet. Weitere wichtige Bauteile wie die Servolenkung sowie Sicherheitssysteme wie ABS und ESP können ebenfalls ausfallen. Im Falle eines Risses sollten Sie den Wagen daher wirklich nur so weit fahren, wie es unbedingt notwendig ist, und die Motortemperatur währenddessen genau beobachten. In der Regel ist es sinnvoll, nicht nur den Riemen, sondern den kompletten Satz mit Umlenk-, Spann- und Führungsrollen in einem Arbeitsgang auszutauschen. Bei Mister-Auto können Sie für zahlreiche Fahrzeugmodelle den passenden Keilriemen online kaufen. Hier erhalten Sie eine Übersicht der verfügbaren Keilrippenriemen und Keilriemensätze.

Mit etwas Erfahrung ist es möglich, den Keilriemen selbst zu wechseln. Die Lichtmaschine ist meist mit zwei Schrauben am Motor befestigt, wobei eine davon der Befestigung des Keilriemens dient. Lösen Sie diese Schraube, lässt sich die Lichtmaschine ein wenig bewegen und der Riemen abnehmen. Sobald Sie den Keilriemen gewechselt haben, müssen Sie über einen Hebel die Spannung neu einstellen. Um das richtige Spannungsverhältnis zu finden, ist Erfahrung notwendig. Bei zu geringer Spannung kann es zu dem oben beschriebenen Quietschen kommen. Eine zu hohe Spannung begünstigt einen schnelleren Verschleiß des Riemens bzw. des gesamten Satzes. Zum Schluss wird die Lichtmaschine mit der Schraube wieder fest am Motorblock befestigt. Für weitere Tipps zum Thema Instandhaltung sowie Hinweise zu aktuellen Aktionen abonnieren Sie einfach den kostenlosen Mister-Auto-Newsletter.

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